Adventskranz aus Papier

Wie doch die Zeit vergeht. Ist doch heute schon wieder Nikolaus. Hoffentlich schaffe ich noch alles bis Weihnachten.

Anlässlich des Nikolauses gibt es heute von mir ein kleine DIY-Anleitung für euch. Viel Spaß dabei. Gerne dürft ihr eure Variante davon im Kommentar verlinken.

Als erstes schneidet ihr euch 1 x 12 Inch-Papiere in den Farben bzw. Designer-Papieren zurecht, welche euch gefallen. Legt euch schon mal den Flüssig-Kleber zurecht und holt euren Styroporkranz raus.

Dann werden die Papierstreifen an den Enden mit Leim bestrichen, um den Styroporkranz gelegt und die Enden passgenau übereinander geklebt. Die Papierstreifen sollten sich dabei leicht überlappen, damit man hinterher den weißen Styroporkranz nicht zu sehr siehen kann.

Wenn ihr die Papiere immer in der gleichen Reihenfolge aneinander reiht, sieht der Kranz am Ende harmonsicher aus. Nur bei den letzten paar Papierstreifen ist die Reihenfolge nicht mehr einhaltbar. Es sei denn ihr schneidet eure Papierstreifen ein kleinwenig größer oder kleiner zu.

Im Prinzip wäre euer Adventskranz jetzt schon fertig. Jedoch könnt ihr mit einer Handstanze noch kleine Fähnchenecken ausstanzen. Dazu eignet sich hervorragend ein Sechseck, ein Viereck, ein Dreick oder gar von mit der Schere. Alle Varianten wären hier möglich. Ein Kreis würde bestimmt auch gut aussehen. Aber da sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Und schon ist das gute Stück fertig. Jetzt fehlt nur noch ein Stück Band sowie eine Reiszwecke und schon könnt ihr für den Kranz einen schönen Platz suchen. Ich habe meinen an der Wohnungstür hängen.

 

Wenn ihr euch für die Uni-Farbenden-Kranz entschieden habt, so könnt ihr diesen noch mit Weihnachtsmotiven bestücken.

 

Ich wünsche euch noch einen schönen Nikolaustag und verabschiede mich mit einem klassischen Gedicht von Theodor Storm.

 

Eure Franzi

Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich strolch' durch des finstern Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell´,
heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Ich sprach: "Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo's eitel gute Kinder hat."

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern."

"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil den rechten!"

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier innen find!
sind's gute Kind, sind's böse Kind?

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